Geschickt eingefädelt, und abgeschnitten Scheren für Feines und Grobes
Wie wir es aus den Märchen kennen, so verhält es sich auch im wahren Alltag unserer Zeit Einen Schneider ohne Schere - den gibt es nicht. Wonach die sagenhaften Künstler mit Nadel und Faden ihre Scheren ausgewählt hätten, wissen wir nicht. Wohl aber, worauf es heute ankommt, wenn man gute Textilscheren kaufen will. Für die meisten Hobbynäher ist es günstig, sich ebenfalls, wie es die professionellen Schneider handhaben, mehrere verschiedenartige Modelle zuzulegen. Mit einem kleinen Sortiment ist man für alle Arbeiten gut gerüstet vom Sticken übers Nahtauftrennen bis zum Schneider schwerer Stoffe und exakter Knopflöcher. Was macht eine gute Textilschere aus
Qualitätsmerkmale der Textilscheren
Nach Ma?gabe der Handarbeitsform, die ausgeübt werden soll, sind verschiedene Scherentypen interessant Die langen Klingen gro?er Stoffscheren setzen präzise Schnitte in die allermeisten Textilien. Da ein Schenkel beim Schneiden auf dem Tisch ruht, kann der Stoff nicht verrutschen. Im Vergleich zu ihren spezialisierten Schwestern sind diese Scheren relativ vielseitige Alllrounder und dürfen im Haushalt nicht fehlen. Besonders schweren Stoffen rückt man am besten mit einer professionellen Schneiderschere zu Leibe. Sie kommt ausreichend massiv daher, oftmals mit Micro-Zahnung, die den Stoff gegen Wegrutschen sichern soll.
Pflegetipps für ein langes Scherenleben
Für filigrane Arbeiten gibt es kleinere Scheren mit äu?erst feiner Spitze Mit Nähscheren kann Garn abgeschnitten und eine Naht aufgetrennt werden. Hingegen sind Stickscheren die perfekten Begleiter für Silhouettenarbeiten und fantasievolle Stickereien. Für diese nützlichen Minischeren lässt sich mancher Hersteller sogar eine ehrwürdige Gestalt einfallen Aus dem Hause Victorinox stammt eine vergoldete Stickschere in Storchenform.
Fazit
Neben diesen verbreiteten Scherentypen gibt es diverse Spezialmodelle, die für eine bestimmte Anwendung - oder einen bestimmten Anwender - unerlässlich sind, etwa die Knopfloch- und die Linkshänderscheren. Auch erfordern manche Textilien ihre eigenen Schneidinstrumente Das robuste Material Aramid, das auch unter dem patentierten Handelsnamen Kevlar auf dem Markt ist und unter anderem für Wetterschutz-, Kampfsport- und Feuerwehrkleidung verwendet wird, lässt sich mit besonderen Aramidscheren schneiden - zu finden zum Beispiel im Sortiment der japanischen Kultmarke für Messer und Klingen KAI.