Trommeln in der Percussion
Percussioninstrumente, mitunter auch Perkussion genannt oder ganz allgemein als Schlaginstrumente bezeichnet, gehören neben der menschlichen Stimme zu den ältesten Instrumenten überhaupt. Seit den frühesten Tagen der Menschheit hat das Erzeugen von Rhythmiken eine spirituelle und kulturell verbindende Bedeutung, was dazu geführt hat, dass sich weltweit verschiedenste Formen von Instrumenten herausgebildet haben. Dabei ist der Begriff Percussion streng genommen nicht auf eine bestimmte Art von Gerät festgelegt, vielmehr fallen sämtliche Instrumente darunter, die mit einer Art von Schlägel oder den Händen geschlagen, gekratzt, geschüttelt oder miteinander kombiniert gespielt werden. Sollen bestimmte Effekte oder Rhythmen erzeugt werden, so kann man hierfür passende Perkussionsinstrumente kaufen.
Melodien Effekte
Die wohl bekannteste Form der Perkussioninstrumente sind die Trommeln. Membranophone, wie sie in der Fachsprache genannt werden, gibt es in vielen verschiedenen Formen, die sich in Bauweise, Klang und Bespielbarkeit unterscheiden. Einige Vertreter sind
Was ist beim Kauf zu beachten
Diese übergeordneten Bereiche beziehen sich in erster Linie auf die Bauform der Instrumente und weniger auf die Art und Weise, wie diese bespielt werden. Standtrommeln sind in der Regel recht gro? und meist in annähernd zylindrischer Form gebaut. Rahmentrommeln sind üblicherweise flach und bestehen aus einem Rahmen und einem Fell. Cajons stellen eine Besonderheit dar, da sie streng genommen eigentlich nicht zu den Trommeln gehören. Sie besitzen kein Fell, also keine Membran, sondern sind mit einer oder mehreren Schlagflächen aus Holz ausgestattet. Aufgrund ihrer klanglichen Eigenschaften und ihrer Funktion im musikalischen Kontext werden sie aber allgemein den Trommeln zugeordnet.
Die beliebtesten Hersteller
Zu den Standtrommeln gehören die beliebten Congas, die vor allem in der lateinamerikanischen Musik beheimatet sind. Diese sind in der Regel etwa 28Zoll hoch und in verschiedenen Durchmessern und damit auch Tonhöhen erhältlich. Sie kommen beispielsweise beim Salsa oder Rumba zum Einsatz, oft in einem Satz von bis zu drei Trommeln. Gespielt werden Congas üblicherweise mit der Hand, gelegentlich aber auch mit Schlägeln. Bei den Congas gilt je grö?er der Durchmesser, desto tiefer der Ton. Daneben gibt es noch die ebenso bekannten Djemben, kelchförmige Bechertrommeln, die zu den populärsten afrikanischen Trommeln gehören. Diese werden ebenfalls mit den Händen gespielt und sind aufgrund ihrer traditionellen Herkunft oft mit Schnitzereien versehen oder gar aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt. Eine weitere Besonderheit bildet bei diesen Trommeln das Stimmsystem, dass im Gegensatz zu den meist moderneren Spannreifen der Congas über ein Schnürsystem realisiert ist. Weitere Vertreter der Standtrommeln sind die Darbukas, die vor allem im Samba benutzten Surdos oder auch die kleineren Bongos.