Wissenswertes über Zünd und Glühkerzen
Zündkerzen kommen in den verschiedensten Motoren zum Einsatz. Im Auto, im Rasenmäher oder im Jetski. Alle Benzin-Motoren benötigen sie, um funktionieren zu können. Allerdings handelt es sich um Verschlei?teile, sodass sie irgendwann ausgetauscht werden müssen. In dieser Rubrik kann man daher zahlreiche Zündkerzen finden, die für unterschiedlichste Gefährte und Motoren geeignet sind. Auch verschiedene Glühkerzen, welche bei Dieselmotoren zum Einsatz kommen, kann man hier vergleichen. Sie sind zum Vorheizen des Motors vor dem Start gedacht. Wenn der Motor läuft, haben sie keine Funktion, daher werden Dieselmotoren auch Selbstzünder genannt.
Was man beim Kauf au?erdem beachten kann
Zündkerzen werden in den Motor eingeschraubt, um das Gemisch aus Kraftstoff und Luft zu entzünden. Sie bestehen aus einem Anschluss für den Stecker, einem Isolator und zwei oder mehreren Elektroden zwischen denen ein Funke für die Zündung überspringt. Dafür wird eine hohe elektrische Spannung zu einem bestimmten Zeitpunkt angelegt. Die Elektroden unterteilen sich in Mittel- und Masseelektroden der Abstand zwischen beiden wird als Elektrodenabstand bezeichnet. Verbrennungsrückstände und Funkenerosion lassen die Kerze verschlei?en. Wann sie ersetzt werden muss, geben die Hersteller der Motoren an. Für Glühkerzen existiert dagegen in der Regel kein Wechselintervall, ein Austausch ist nur bei eventuellen Beschädigungen nötig. Diese erkennt man meist durch ein schlechtes Startverhalten des Motors bei niedrigen Temperaturen.
Montage mit richtigem Drehmoment
Unterschiede existieren bei den Abmessungen und Eigenschaften. Es gibt verschiedene Gewindema?e, mit denen sie in den Motor eingeschraubt werden. Auch die Anschlüsse sind verschieden. Zum Beispiel sind Zündkerzen bei modernen Autos fast alle mit einem SAE-Anschluss ausgestattet, auf den der Kerzenstecker aufgesteckt werden kann. Verbindungen wie M4 oder M5 sind dagegen Schraubverbindungen. Auch die Anzahl der Masseelektroden unterscheidet sich. Allgemein sind Ausführungen mit mehreren Masseelektroden langlebiger, da sich die Verschlei?erscheinungen besser verteilen. Ein gängiges Modell ist zum Beispiel die Serie V-Line 30 von NGK, welche über vier Masseelektroden verfügt.
Namhafte Hersteller von Zünd und Glühkerzen
Viele Hersteller setzen zudem hochwertige Materialien ein, um die Lebensdauer der Zündkerze und damit das Wechselintervall zu verlängern. Oft werden zum Beispiel Elektroden aus Platin- oder Iridium-Legierungen verbaut, welche besonders unempfindlich gegen Funkenerosion sind. Au?erdem erlauben solche stabilen Legierungen filigranere Elektroden, wodurch mehr Kraftstoff entzündet werden kann und die Verbrennung effektiver wird. Bosch-Kerzen sind häufig auch in Iridium-Varianten erhältlich.