Die drei Arten des TVEmpfangs
Das Fernsehen gehört nach wie vor zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen vieler Mitteleuropäer. Der Empfang kann jedoch - vor allem in ländlich geprägten Regionen - schnell zum Problem werden. Nicht nur die räumliche Abgeschiedenheit, sondern auch stürmische Winde und heftige Regenfälle tun dabei ihr ?briges, um den Fernsehgenuss zu verleiden. Signalverstärker können dabei helfen, das Problem zu lösen. Sich mit ihnen zu beschäftigen, ist meist eine komplizierte und langwierige Angelegenheit, da das Thema vielfältiger ist, als man vielleicht zu glauben vermag. Mit den richtigen Tipps wird jedoch auch diese Herausforderung zum Kinderspiel.
Welcher Signalverstärker ist der richtige für mich
Zunächst muss man sich darüber im Klaren werden, welchen Empfangsweg man in seinen eigenen vier Wänden nutzt. Allgemein werden drei Wege unterschieden, über die man sein Fernsehsignal empfangen kann
Welche Hersteller sind zu empfehlen
Seit der Analogabschaltung im April 2012 gibt es in Deutschland via Satellit nur noch Digitalfernsehen, spätestens 2018 soll sie auch im Kabelbereich erfolgen. Bedingt durch die zugrunde liegenden Hausinstallationen wird der terrestrische Weg am seltensten genutzt. Au?erdem eignen sich Kabel- und SAT-Fernsehen grundsätzlich besser für einen störungsfreien Empfang für Fernsehen in HD-Auflösungen. Durch die überwiegend digitale ?bertragung via DVB hat sich in den letzten Jahren eine Verbesserung der Bildqualität eingestellt. Viele moderne Fernseher haben deshalb heutzutage einen integrierten Triple Tuner, der alle drei Empfangsarten automatisch abdeckt. Alternativ sind verschiedene Receiver und Set-Top-Boxen käuflich zu erwerben, die den Fernseher sinnvoll erweitern.
Fazit
Abhängig von der jeweils genutzten Empfangsart können Signalverstärker den TV-Genuss deutlich verbessern. Nutzt man den terrestrischen Weg, muss ein Antennen-Verstärker her. Dieser wird an eine Antennensteckdose angeschlossen und unterstützt üblicherweise alle IEC-Empfangsgeräte. Radioempfang via UKW, UHF und VHF sowie Fernsehempfang via DVB-T werden dadurch optimiert. Zu beachten ist, dass lange Kabelwege, Abzweiger und Verteiler sowie falsche Antennendosen eine einwandfreie ?bertragung empfindlich stören können. Auch die zusätzliche Zusammenschaltung von weiteren Geräten wie beispielsweise einem Blu-ray-Player oder einem DVD-Rekorder kann zu Verteilungsverlusten beitragen. Daher sollte ein Antennenverstärker möglichst über eine optimale Verstärkung von 30 Dezibel verfügen und au?erdem einen Frequenzbereich von 47 bis 862 Megahertz abdecken. Ein zusätzlicher Nachverstärker gibt nochmals ein paar Dezibel dazu, falls der Antennenverstärker nicht ausreicht.