Küche, Treppe, Arbeitstisch und Kinderbett Risiken für Kleinkinder gibt es überall
Gerade wiegen sich Eltern von Babys noch in Sicherheit, da ist der Nachwuchs schon mobil und in Höchstgeschwindigkeit in den eigenen vier Wänden unterwegs. Das Thema Sicherheit sollte spätestens jetzt zur obersten Priorität werden. Die Neugierde der Kleinen ist bekanntlich grenzenlos dafür müssen - zumindest vorübergehend - Grenzlinien vor bestimmten Bereichen gezogen werden. Stufen und Treppen, Küchen- und Arbeitsbereiche oder Innenkamine beispielsweise benötigen ein Schutzgitter. Für die Gesundheit der Kleinkinder sind zweckdienliche Absperrungen erhältlich, die teils ohne gro?en Aufwand und ohne Bohrungen und Dübel angebracht und aufgestellt werden können.
Mit Sicherheit mehr Freiheit geprüfte Produkte bieten Schutz
Schutzgitter sollen helfen, das mobile Kind vor Verletzungen und Unfällen zu schützen. Die kleinen Weltenentdecker können Gefahren noch nicht abschätzen und erforschen - mit allen Sinnen, ohne Scheu und Vorsicht - ihre Umgebung. Natürlich sind mögliche Gefahrenquellen überall zu finden einige Räume oder Bereiche haben jedoch deutlich grö?eres Gefahrenpotential als andere, deren Raumausstattungen und Equipment kann im Fall der Fälle schwerere Verletzungen bewirken. Eltern obliegt die Verantwortung neuralgische Orte zu finden und zu sichern, dafür können sie aus einem umfangreichen Sortiment die notwendigen Ausstattungen wählen. Manches Sicherheitsequipment ergibt Sinn, auf andere Utensilien kann - je nach individueller Situation - getrost verzichtet werden
Fazit
Eltern bemängeln häufig die Einschränkungen der Schutzgitter. Die Wohnung sei vergittert und eine behagliche Atmosphäre nur noch selten möglich. Hersteller sind aus diesem Grund bemüht, leichte und transparent wirkende Modelle zu entwickeln. Doch ma?gebend ist, ob ein Schutzgitter Sicherheit bietet. Ist der Schutz gleich Null, nützen auch ansprechend gestaltete Varianten nicht viel. ?ko-Test und einige andere unabhängige Institute überprüfen in regelmä?igen Abständen die Sicherheitswirkung der Kinderschutzgitter. In einer umfangreichen Untersuchung von Kindersicherungen im September2014 wurden diverse Produkte zum Thema auf den Prüfstand gebracht Tür- und Treppenschutzgitter sowie Herdabsicherungen waren darunter. Fazit der Testreihe
Bettschutzgitter
Getestete Herdschutzgitter - insgesamt vier an der Zahl - konnten nur mit befriedigenden oder gar ungenügenden Resultaten abschlie?en. Die Prüfer bemängelten bei den Modellen unzureichende Stabilität oder mangelhafte Schalterabdeckungen. Eltern sollten für die Auswahl des passenden Herdschutzes turnusmä?ig Testergebnisse sichten und solange sichernd neben den Kleinkindern stehen oder die Küchentür bei Bedarf mit einem Kinderschutzgitter ausrüsten. Ein allumfassender Schutz sei - so resümierten die Prüfer - zu keiner Zeit gegeben. Kinder müssten so oft wie möglich auf Gefahrenquellen hingewiesen werden, um grö?tmöglichen Schutz zu bieten. Auch wenn führende Hersteller wie Geuther oder beispielsweise Dreambaby mit innovativen Lösungen zum Schutz der Kleinsten auf dem Markt präsent sind, helfen diese nicht in jeglicher Situation. Schutzgitter könnten zum Beispiel vergessen werden und offen stehen oder trotz aller Vorsicht einen unentdeckten Schlupfwinkel bieten.