Gut vorbereitet in den Urlaub mit einem Reisestecker
Wer schon einmal in Länder au?erhalb Europas gereist ist, dem kommt die folgende Situation vielleicht bekannt vor Nach dem langen Flug kommt man endlich an, packt seine Koffer aus, möchte den Akku des Smartphones aufladen - und bemerkt erst jetzt, dass die Steckdose vor Ort ganz anders aussieht als der Stecker des Ladegerätes. Um sich nun aber nicht für jedes mitgebrachte Gerät ein passendes Kabel kaufen zu müssen, gibt es sogenannte Reisestecker. Diese werden einfach zwischen Stecker und Steckdose gesteckt und schon lässt sich der Akku des Smartphones, Laptops oder der Kamera schnell und einfach aufladen.
Worin unterscheiden sich die Steckdosenadapter
Reisestecker werden benötigt, um bei einem Aufenthalt im Ausland die eigenen, elektrischen Geräte an die vor Ort andersartig gestaltete Steckdose anschlie?en zu können. Die Adapter sind dabei auf der einen Seite mit einer Dose zum Anschluss eines in Europa üblichen Schuko- oder Eurosteckers ausgestattet. Auf der anderen Seite befindet sich der jeweils passende Stecker. Der Adapter dient also als Zwischenstecker. Wo aber liegen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ausführungen Und worin unterscheiden sich eigentlich die vielen verschiedenen Dosen und Stecker in den jeweiligen Regionen
Einzelne oder universelle Zwischenstecker
Im Laufe der Zeit haben sich in den verschiedenen Ländern und Regionen unterschiedliche Bauformen etabliert, sodass weltweit heute unterschiedlichste Standards nebeneinander existieren. Die Stecker und Dosen unterscheiden sich dabei etwa in der jeweiligen Form und der Anordnung der Kontakte. Daneben gibt es grundsätzlich auch den Unterschied zwischen 2- und 3-poligen Steckern 2-polige besitzen keinen Schutzkontakt, welcher für die Erdung sorgt. Diese sind aber in erster Linie für Geräte mit höherer Leistungen erforderlich. Zum Betrieb von kleinen Geräten mit geringer Leistung ist der Schutzleiter weniger von Bedeutung.
Welche Hersteller sind beliebt
Der Typ, welcher in Deutschland und Europa am häufigsten zu finden ist, ist der sogenannte Eurostecker. Bei diesem handelt es sich in der Regel um einen Flachstecker mit zwei Polen. Dass kein Schutzleiter vorhanden ist, führt einerseits dazu, dass er sich nur zum Betrieb für elektrische Geräte mit geringerer Leistung eignet, beispielsweise Radios, Rasierapparate oder Leuchten. Andererseits lässt er sich dadurch in unterschiedliche Steckdosen einstecken und ist somit in vielen Ländern universell einsetzbar. Für Hausgeräte mit höheren Leistungen sind Netzkabel mit Schukostecker erforderlich, bei denen ein Schutzleiter für die notwendige Erdung sorgt.