1. Wozu dienen Rankgitter
Es gibt viele Möglichkeiten, den Garten, die Terrasse oder die Hausfassade aufzuwerten. Eine besonders schöne Variante sind Rankgitter, die Kletterpflanzen gewisserma?en zeigen, wo es langgeht. Sie sind nicht nur ein gelungener Blickfang, sondern schützen Dein Grundstück auch vor fremden Blicken. Infrage kommen allerlei Zier- und Ranksträucher, beispielsweise Brombeeren, Rosen, Clematis, Weinreben odervor allem für die FassadenbegrünungEfeu als immergrünes Gewächs. Einige Gemüsepflanzen wachsen durch die Rankhilfen ebenfalls besser. Die Konstruktionen können aus verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff oder Metall bestehen. Aufgestellt werden die Spaliere entweder direkt in einem Beet oder in einem ausreichend breiten Blumenkasten.
2. Zierde schöner Bürgerhäuser
Klassische, rechteckige Rankgitter setzten sich gegen Ende des 19.Jahrhunderts immer mehr durch. Man konnte sie an landwirtschaftlich genutzten Gebäuden, aber auch an Wohnhäusern finden. Sie glichen eher einem Spalier, also einer gitterartigen Konstruktion, an der Nutzpflanzen wie Obstbaumtriebe oder Weinreben gedeihen. Im Gegensatz zu einem Rankgitter, an dem die Pflanzen eigenständig in die Höhe wachsen, diente das Spalier eher als Halt für nicht kletternde Pflanzen. Nicht selten schmückten wohlhabende Bürgersleute die Fassaden ihrer Häuser mit rautenförmigen Gittern, um ihr Ansehen zu unterstreichen.
3. Gerüste als praktische Wachstumshelfer
Damit die Pflanzen gut gedeihen, solltest Du nicht nur auf das Aussehen und ein formschönes Design des Gerüsts achten, sondern auf eine Konstruktion, die den artgerechten Wuchs unterstützt. Bei der Fassadenbegrünung beispielsweise sind folgende Unterschiede zu beachten Während die Selbstklimmer unter den Kletterpflanzenzum Beispiel Wilder WeinHaftorgane entwickeln, mit denen sie an einer Fassade Halt finden, benötigen Gerüstkletterpflanzen eine entsprechende Kletterhilfe. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Arten nach ihrer Kletter-Strategie Schlingpflanzen (umwinden), Rankpflanzen (bilden Greiforgane) und Spreizklimmer (spreizen/haken sich ein).
4. Vom Rankkasten bis zum Staudenhalter
Au?erdem sind weitere Aspekte hinsichtlich des Materials zu berücksichtigen