Auf die Vergrö?erung kommt es an
Manches ist für das menschliche Auge einfach zu klein Um es dennoch erkennen und analysieren zu können, gibt es Mikroskope. Dabei wird das Objekt von einer Lichtquelle durch- oder angeleuchtet und durch das Zusammenwirken von Okular, Objektiv und Tubus ein vergrö?ertes Abbild im Auge des Betrachters erzeugt. Für den Alltag ist eine Lupe oft ausreichend, sie hilft zum Beispiel dann, wenn man etwa Text mit zunehmendem Alter nicht mehr richtig gut lesen kann.
Von ProfiGerät bis zum KinderMikroskop
Ein Mikroskop vergrö?ert dank seiner Linsen. Davon gibt es in jedem Modell mindestens zwei Zum einen das Okular, durch das man hineinschaut, zum anderen das Objektiv, das sich direkt über dem Präparat befindet. Jede Linse für sich vergrö?ert um ein bestimmtes Vielfaches multipliziert man die Werte aller Linsen, erhält man die Gesamtvergrö?erung. In dieser Hinsicht gibt es erhebliche Unterschiede Manche Modelle vergrö?ern nur um ein 10-faches, andere sogar um ein 1600-faches. Ob man einen Wert am oberen Ende der Skala wirklich benötigt, hängt davon ab, wofür man das Gerät verwenden möchte. In einem Labor, in dem etwa Bakterien untersucht werden, ist durchaus eine sehr starke Vergrö?erung von Nutzen für Personen, die sich der Mikroskopie hobbymä?ig widmen, ist auch weniger ausreichend.
Beleuchtungsart und Objekttisch das sollte man wissen
Professionell eingesetzt werden Mikroskope vor allem in der Biologie und im medizinischen Bereich, wie etwa zur Untersuchung von Gewebe. Je nachdem wie man das klassische Instrument verwenden will, hat man die Wahl zwischen einem monokularen, einem binokularen und einem trinokularem Mikroskop. Beim Letzteren kann man nicht nur mit beiden Augen das Objekt betrachten, sondern das dritte Okular für eine Kamera nutzen. Die beiden anderen Varianten sind für lediglich ein beziehungsweise zwei Augen. Das bei den -Nutzern beliebte Modell Researcher Trino II 40-1000x von Bresser ist zum Beispiel trinokular und vergrö?ert bis zu 1000-fach.
Fazit
Nicht zu verwechseln mit dem binokularen Mikroskop ist das Stereomikroskop. Das Besondere Bei diesem Lichtmikroskop blicken die Augen mittels getrennter Beleuchtung aus leicht unterschiedlichen Winkeln auf das Objekt. So entsteht ein plastisches Bild. Ein Stereomikroskop eignet sich vor allem dann bestens, wenn man ein Objekt nicht nur betrachten, sondern auch bearbeiten möchte. Durch den 3D-Effekt lassen sich die kleinen Dinge etwas leichter mit einer Pinzette an der richtigen Stelle greifen.