Das Keyboard und die verschiedenen Typen
Keyboards gibt es in ihrer heutigen Form in etwa seit 1980. Die Instrumente zeichnen sich durch eine elektronische Klangerzeugung über eine Tastatur sowie eine Begleitautomatik aus. Diese ermöglicht es Dir, zu vorprogrammierten Drum-Sounds sowie automatische Variationen und Läufen zu spielen. Aus diesem Grund kannst Du auch alleine mit einem Keyboard wie eine ganze Band klingen. Besonders moderne Varianten bringen hierzu die nötige Technik mit, um mit einfachen Mitteln einen gro?en, komplexen Sound entstehen zu lassen. Es gibt verschiedene Arten von Keyboards, die im Folgenden kurz vorgestellt werden.
Klangerzeugung und Polyphonie
Home-Keyboard Sie eignen sich zum Spielen und ?ben in den eigenen vier Wänden. Die Geräte sind meist vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Du findest hier meist eine gro?e Auswahl an verschiedenen Instrumentenklängen sowie Begleitrhythmen vor. Die gängigen Varianten haben Tastaturen mit 61 oder 76 Tasten. Die Tasten sind meist leicht gewichtet, sodass Du mit variierenden Anschlagsstärken spielen kannst.
Tastatur und Ausstattung
Arranger-Keyboard In diesem Segment sind die meisten Modelle beheimatet. Hier findest Du höherwertige Keyboards mit besseren Sound-Engines und Tastaturen. Vor allem die Begleitautomatiken sind auf ein gro?es Ma? an Vielseitigkeit sowie Variabilität ausgelegt. ?nderungen am Sound und Rhythmus sind selbst beim Spielen problemlos möglich. Die Tastaturen sind splittbar, sodass Du links beispielsweise einen Kontrabass und rechts eine Lead-Gitarre mit Streicherbegleitung spielen kannst. ?ber MIDI sind viele Funktionen programmierbar und live automatisch abrufbar. Die Arranger eignen sich sowohl für Alleinunterhalter als auch fürs Songwriting im Studio.
Klaviatur
Workstation Die hochwertigsten Keyboards sind in der Workstation-Klasse zu finden. Diese Instrumente vereinen die smarten Begleitautomatiken der Arranger mit den realistischen Klängen von edlen Digital- und Stage-Pianos. Die Sounds sind alle ohne Ladezeiten in Echtzeit abrufbar. Zusätzlich lassen sich schnell viele Klänge übereinander legen beziehungsweise layern, um ein dichtes Musikwerk zu kreieren, wie beispielsweise Orchestermusik. Neben gesampelten Instrumenten sind auch immer Synthesizer an Bord, deren Klang Du selbst formen kannst. Zur weiteren Färbung sind eine Reihe von Effekten wie Hall, Chorus oder Delay verfügbar, die auch kombiniert werden können. Mithilfe der eingebauten Sequencer oder über die Integration mit einer DAW können Songs on-the-fly geschrieben und aufgenommen werden. Die Steuerung erfolgt über gro?e Displays und viele frei konfigurierbare Regler. Workstations haben rückseitig viele Anschlüsse von USB über MIDI bis zu Stereo-Ins/Outs.