1. Hochbeete Wenig Unkraut, angenehme Arbeitshöhe
Hochbeete bieten einen dekorativen Blickfang im Garten. Sie sind besonders gut für ältere Menschen geeignet, da man sie bepflanzen und pflegen kann, ohne sich zu bücken. Durch die Höhe fällt deutlich weniger Arbeit bei der Unkrautbeseitigung an, weil der Samenflug dieser Pflanzen vor allem in Bodennähe stattfindet. Dadurch wird auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erheblich verringert.
2. Tipps für den Aufbau
Au?erdem nutzt der schichtweise Aufbau die Verrottungswärme von unten und beschleunigt so das Wachstum Deiner Pflanzen, was eine frühe Ernte ermöglicht. Dafür füllst Du mehrere Schichten in das Beet, wobei die Körnung nach oben hin immer feiner wird. Für den unteren Bereich lassen sich gehäckselte Zweige und Strauchschnitt verwenden. So kannst Du auch gleich Deine Gartenabfälle sinnvoll recyceln. In die Mitte kommen zum Beispiel Laub, Stroh, Gras oder Pflanzenreste. Nun folgt eine Lage Kompost, und zum Schluss eine Schicht hochwertige Blumenerde oder spezielle Hochbeeterde. Bei der Kompostierung des organischen Materials steigt dann die Wärme nach oben zu den Pflanzen auf.
3. Welche Materialien stehen zur Auswahl
Um ein schnelles Wachstum und gute Ernten zu erzielen, sollten die Kästen alle5 bis 7Jahre vollständig geleert werden. Dann kannst Du sie aufs Neue mit den verschiedenen Schichtmaterialien füllen.
4. Nachhaltige Hochbeete aus Holz
Die Höhe der Beete kann bis zu einem Meter betragen. Funktionell sind vor allem rechteckigeVarianten in Kastenform, da sie sich leicht bepflanzen und pflegen lassen. Wer eine ausgefallenere Form bevorzugt, wählt ein dreieckiges, L-förmiges, ovales, quadratisches, rundes oder sechseckiges Modell. Achte darauf, dass der Kasten nicht zu breit istsonst musst Du beim Gie?en und Jäten eine unbequeme Körperhaltung einnehmen.