Der Klassiker Das Nachthemd
Die heutigen knielangen und oftmals seitlich geschlitzten Nachthemden und Nachtkleider entwickelten sich aus den langen Nachtgewändern des 14. Jahrhunderts. Grobes Leinen wich edleren und funktionaleren Stoffen wie Baumwolle oder Mikrofaser. Viele Frauen bevorzugen das sogenannte Sleepshirt aus Jersey, eine längere und weitere Variante eines T-Shirts. Florale Muster, witzige Drucke oder Alloverprints lassen auch das schlichteste Nachthemd zu einem Lieblingsstück werden. So gehören beispielsweise Snoopy und Hello Kitty zu den beliebtesten Motiven und das nicht nur im Bereich der Kinderwäsche. Beinfreiheit und Tragekomfort sind neben der Optik ebenfalls wichtige Faktoren der Nachtkleidung. Eine der gängigsten Nachthemd-Versionen lehnt sich dem Boyfriend-Style in der nachempfunden Schnittform eines Herrenhemdes mit Brusttasche, Manschetten und Kragen an. Mit langen ?rmeln, abgerundeten Saumkanten und mit einer Knopfleiste begibt sich die Trägerin in dieser Art von gestreiftem oder kariertem Sleepshirt ganz stilecht zur Nachtruhe. Auch hier sind natürliche und funktionale Materialien wie Baumwolle, Seide oder Satin gefragt.
Bequem und warm Der Schlafanzug
Gerade wenn die Nächte kühler werden ist ein Zweiteiler dem Nachthemd überlegen. Eine beliebte Alternative ist deswegen der Pyjama. Er besteht aus einer weit geschnittenen Hose, einem hemdähnlichen Oberteil mit Knopfleiste und wird meist aus Bauwolle oder Seide gefertigt. Er fand seinen Weg im 17. Jahrhundert aus Indien zu uns nach Europa und war erst als Freizeit- oder Strandbekleidung in Mode, bevor er Einzug in unsere Betten hielt. Wenn die Temperaturen noch weiter sinken wird er auch gern einmal gegen einen Flanellschlafanzug ausgetauscht. Durch die dichte und flauschige Webstruktur hält er den Körper angenehm warm. Gleiches gilt auch den Nicki- sowie den Frotteeschlafanzug. Hohe Kombinierbarkeit versprechen dagegen Zweiteiler aus Shirt und Shorts. In den Morgenstunden sind Sets mit passendem Hausanzug oder Morgenmantel günstig, da man sich für das Frühstück oder den Gang zum Briefkasten nicht erst umziehen muss.
Verführerisch Negligees und Babydolls
Wer es gerne etwas aufregender mag, entscheidet sich für das Negligee oder das Babydoll. Diese reizvolle und luftig leichte Art des Nachtkleides erfreut sich nicht nur bei den Frauen zunehmender Beliebtheit. Figurbetonte Schnitte aus glänzend flie?enden oder transparenten Stoffen setzen den weiblichen Körper gekonnt in Szene. Durchscheinende Spitzeneinsätze, zum Beispiel am Träger oder am Rocksaum, werten die zarte Nachtwäsche nicht nur optisch auf. Mit verspielten Details wie Schleifen, Volants, Paspeln und Rüschen kann jede Frau verführerisch ihre Reize ausspielen. Aber ob nun sexy, mit Panty und Trägertop oder einfach nur bequem in T-Shirt und Schlafanzughose - wer sich auch in der Nacht modisch-feminin kleiden möchte, findet unter dem gro?en Angebot der Loungewear ganz sicher den passenden Nachtwäschetraum. Neben spezialisierten Marken wie Rösch, Triumph oder Calida bieten auch Labels wie Tommy Hilfiger oder S.Oliver eine breite Palette an Damen-Nachtwäsche in verschiedensten Längen, Formen und Farben an.
Babydoll
Mit einem Babydoll bezeichnet man ein sehr luftiges Nachthemd. Das leichte Kleidungsstück wird oft aus Seide oder Chiffon hergestellt und ist somit angenehm zu tragen und sehr sanft zur Haut. Im Gegensatz zum Negligee wirkt das Babydoll noch etwas verspielter. Unterhalb der Brust ist es weit geschnitten, sodass sich dadurch ganz einfach das ein oder andere Pölsterchen verstecken lässt.