?kologischer Gedanke
Es gibt gute Gründe, ein Haus zu dämmen. Wer das ordentlich macht, muss weniger heizen und verbraucht weniger Energie. Das schont die Umwelt und wirkt sich günstig auf den Geldbeutel aus. Bevor man sich an die Arbeit macht, sollten ein paar wichtige Fragen geklärt werden Welches Dämmmaterial steht zur Verfügung Und was sollte man generell beachten
Die richtige Wahl des Materials
Die Wärmedämmung hat in den letzten Jahren eine gro?e mediale Aufmerksamkeit bekommen. Das Klimaziel der deutschen Bundesregierung, den Kohlenstoffdioxid-Aussto? sukzessive zu verringern, kommt unter anderem in der Energieeinsparverordnung (EnEv) zum Ausdruck. Bei Neubauten und bei der energetischen Sanierung von Altbauten werden Hausbesitzer seit 2007 verpflichtet, bestimmte Verordnungen einzuhalten.
Dämmstärke und WärmeleitfähigkeitEinsparziele realisieren
In den Folgejahren wurde die EnEv immer wieder angepasst und verfeinert. Entgegen der landläufigen Meinung besteht keine Verpflichtung zum Sanieren, doch wenn eine Sanierung durchgeführt wird, muss sie bestimmte Normen erfüllen. Diese Normen sowie die damit verbundenen Fördermöglichkeiten haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom bei der energetischen Sanierung ausgelöst.
AmortisierungWann rechnet sich die Wärmedämmung
Für den Innenbereich wird meist Glaswolle oder Steinwolle verwendet. Beides sind synthetisch hergestellte Materialien und werden gemeinhin auch als Mineralwolle bezeichnet. Sie sind für den gesamten Innenbereich zur Wärmedämmung geeignet. Mineralwolle ist diffusionsoffen (wasserdampfdurchlässig) und somit klimaregulierend. Sie kann Feuchtigkeit wieder abgeben, was sie schimmelresistent macht. Glaswolle ist etwas leichter als Steinwolle und wird häufig für die Dachdämmung verwendet. Steinwolle hingegen bietet einen besseren Schallschutz und Brandschutz. Der Einsatzort bestimmt ma?geblich die Wahl des Dämmstoffs. Für Hohlräume in Altbauwänden oder unter Holzfu?böden eignet sich die Verwendung einer Einblasdämmung durch Einblasmaschinen. So genannte Dampfbremsen wie Klimamembranen verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit durch ihren Diffusionswiderstand in das Bauteil.