Der 3D-Druck gewinnt immer mehr an Bedeutung und ist aufgrund von fallenden Preisen inzwischen für den Privatanwender im Hobby-Bereich interessant. Da bei diesem Verfahren keine Tinten oder Toner zum Einsatz kommen, sind neben dem eigentlichen 3DDrucker spezielle 3DDruckmaterialien vonnöten. Für den Druckvorgang stehen dabei die verschiedensten Werkstoffe zur Verfügung. Doch worin unterscheiden sich die einzelnen Druckmaterialien voneinander und welches ist für das zu druckende Bauteil am besten geeignet
Eigenschaften und Unterschiede der jeweiligen Materialien
3D-Drucker verwenden keine Tinte, sondern thermoplastische Kunststoffe als Verbrauchsmaterial. Im Hobby-Segment erweisen sich die Drucker vor allem für die Fertigung von Bauteilen für den Modellbau als günstig. Selbst kleinere Ersatzteile für die schnelle Reparatur lassen sich mit diesen Geräten ohne gro?en Aufwand in Eigenregie produzieren.
Fazit
Vor dem Kauf vom Filament, wie der Kunststoffdraht ebenfalls genannt wird, gibt es einige Punkte zu beachten. Zum einen sind die Eigenschaften des genutzten 3D-Druckers wichtig und die Angaben des Herstellers zu beachten. Welches Material sich im Speziellen verwenden lässt, ist beispielsweise der erste Schritt. Nicht jeder Werkstoff ist für jeden 3D-Drucker geeignet.
3DDrucker
Für gewöhnlich ist das Druckmaterial mit einem Durchmesser von 1,75mm oder 3mm erhältlich. Der Vorteil von 1,75mmFilament ist die geringere Belastung am Rand des Werkstückes während des Druckvorganges und die bessere Beweglichkeit. Hier gilt es ebenso im Vorfeld zu prüfen, welche Werte mit dem 3DDrucker kompatibel sind.
3D Druckmaterialien — Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um 3D Druckmaterialien einfach erklärt.
3D-Drucker
Ein 3D-Drucker ist ein computergesteuertes Peripheriegerät, das dreidimensionale Werkstücke druckt, indem ein spezieller Werkstoff Lage für Lage aufgetragen wird. Dazu nutzt der Drucker flüssige oder pulverförmige Werkstoffe, die nach dem schichtweisen Druck zu einem räumlichen Objekt aushärten. Die speziellen 3D-Druckmaterialien bestehen aus Polymeren, Keramiken, Kunstharzen, Metallpulvern, Bindemitteln und Härtern.
Filament
Der Begriff Filament ist abgeleitet aus dem lateinischen filamentum und bedeutet soviel wie Fadenwerk. Genauer sind damit einzelne Fasern in beliebiger Länge gemeint. Filament wird das von 3D-Druckern benötigte Material zur Erstellung von dreidimensionalen Objekten und Modellen bezeichnet. Mit voranschreitender Entwicklung der 3D-Drucker beinhaltet die Materialliste nicht nur die Kunststoff-Filamente PLA und ABS, sondern auch Metalle, Harze und Gemische.
Rapid Prototyping
In der konstruktiven Technik werden vor der Produktion Prototypen zu Prüfungszwecken erstellt. Anders als die klassische Prototypenherstellung arbeitet die Rapid-Prototyping-Methode mit 3D-Druckern, die von CAD-Programmen gesteuert werden und je nach Drucktechnik in wenigen Stunden komplexe 3D-Modelle herstellen können. Populär ist RapidPrototyping in den Bereichen Medizintechnik, Automobil- und Flugzeugindustrie sowie in Forschungseinrichtungen.
SLM (Selective Laser Melting)
Beim Schmelzverfahren werden vorgefertigte Stränge des Druckmaterials, die meist in Spulenform erhältlich sind, bis zum Schmelzpunkt erhitzt und auf einer Produktionsplattform aufgetragen. Das 3D-Modell wird so Schicht für Schicht zu einem vollständigen räumlichen Produkt aufgebaut. Für das Schmelzverfahren sind heute einfache Druckermodelle für den Hausgebrauch erhältlich. Mit diesem Verfahren können kleine bis mittelgro?e Modelle aus PLA, ABS und weiteren Materialmischungen erzeugt werden. Die gro?e Farbauswahl verleiht dem 3D-Druck einen zusätzlichen Reiz.
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