★★★★★
k.A.
06.08.2026
ean-shopping.de
Dieser Lehrgang ist fantastisch und bietet eine hervorragende Grundlage für alle, die sich mit der Komposition für Rock, Pop und Jazz beschäftigen möchten. Die Kombination aus CD, Übungen, Kompositionen und Hörbeispielen ist äußerst wertvoll und motivierend.
★★★★★
k.A.
06.08.2026
ean-shopping.de
Dieser Lehrgang mit den Übungen, Kompositionen und Hörbeispielen ist eine fantastische Grundlage, um die Kompositionstechniken für Rock, Pop und Jazz wirklich zu verstehen. Ich bin sehr begeistert von dem praktischen Ansatz des Leu Verlags.
★★★★★
k.A.
06.08.2026
ean-shopping.de
Gut!
Trauriges vorweg: Der Autor verstarb offenbar 2016.Im Buch geht es handwerklich zu: Motive, Motivgruppen, Satz, Sätze, Perioden, Harmonisierung, Stück, um nur einige zu nennen. Die Hörbeispiele decken alles ab von “gefällt mir nicht” bis “wow!” - wie im richtigen Komponierleben.Besonderheiten: Das Inhaltsverzeichnis ist gleichzeitig ein nützliches Glossar. An Kapitelenden streut der Autor Handlungsaufforderungen ein, die zusammengenommen schon so etwas wie eine Checkliste zum Komponieren ergeben. Und für mich interessant: Wir lernen über ihn in direkter Linie etwas von Béla Bartók, übertragen und eingeschränkt auf Rock, Pop und Jazz.Ich sehe für dieses Buch zwei ideale Lesergruppen: die offenen Kreativen, und die musiktheoretisch Bewanderten. Mühelos liest sich das Buch, wenn man sich schon auskennt mit Rhythmen, Melodien, Kadenzen und Harmonisieren - aber dann ist man noch nicht unbedingt musisch kreativ. Wer umgekehrt viele Ideen im Kopf hat und sich nicht scheut, sein Handwerkszeug auch zusätzlich außerhalb dieses Buchs zu schärfen, der wird ausauernd wohl Tolles damit erreichen.Zu mir: Ich bin Hobby-Schlagzeuger und spielte bereits mit mehreren Amateurbands. Ein Jazzer setzte mir den Ohrwurm: “Komponier’ doch ‘mal. Drummer Phil Collins tat’s ja auch.” Seitdem quäle ich micht gelegentlich mit Jazz-Theorie und Schenker-Analysen. Besonders weit kam ich damit alleine noch nicht.Frisch verschlungen folge ich dem Vorschlag einer Rezensentin: Wende das neue Wissen doch auch Deine Lieblingsbands an. Im flüchtigen Blick: “Bombtrack” - klingt ohne Gesang g**l, ist aus Buchsicht arm gestrickt - Potential für meine Band! “My Sharona” - in Einzelmotiven einfach, in Summe motivinteressant, harmonisch arm - kein Wunder, dass der Song ankam. - “Smoke on the water” - Hatten die vor 40 Jahren dieses Buch schon gelesen?! Eine Fundgrube im Lichte dieses Buches, ein Evergreen bei rocklastigen Amateurbands und einer der Prüfsteine für fortgeschrittene Amateur-Drummer.Was mir im Buch fehlt, ist Hilfestellung beim Übergang von Melodien auf Harmonien und Kadenzen: Das geht doch sehr abrupt. Begleitstimmen und angeblichen Stufen in den Beispielen kann ich fast nie nachvollziehen. Youtube half mir da etwas weiter, und vielleicht muss ich noch einmal mit Schenker da herangehen.Und mir fehlt die Weiterentwicklung der Melodien auf einen Bandkontext: Wer, welches Instrument sollte was wie spielen? Das wird oft anders herauskommen, als musiktheoretisches Kadenzieren vorschlägt. Am Ende muss ja ein Musiker an seinem Instrument mit seinem Können etwas musisikalisch Geeignetes beitragen - um als Band Gefühle zu transportieren.Fazit: Für mich ein geniales Buch. Alleine, mir vorzustellen, wie ich als Drum-Solist jenseits der Drummergepflogenheiten Motive sinnvoll zu einem Stück verknüpfen könnte, gibt mir ein Kribbeln in Fingern, Händen, Füßen und Körper. Ich muss dann ‘mal weg …
Da einige der Bewertungen mir hier sehr fragwürdig erscheinen, hielt ich es für um so wichtiger, auf das Buch hinzuweisen.Ich suchte eine Buch mit praktischen Anleitungen zum Songwriting, welches über formelhaftes Verwenden von Kadenzen hinaus führt."Komponieren - aber wie?!" ist ein solches Buch und daher meine große Empfehlung.Ich hatte das Buch in der Bibliothek bereits kennen gelernt, mich dann aber kurzentschlossen für den Kauf entschieden, da es ein tolles Fachbuch, Nachschlagewerk und Inspirationsquelle ist sowie langjähriger Begleiter wurde.Taschenbuch-Format und wohltuendes Schriftbild ermöglichten mir eine unbefangene Herangehensweise.Die Kapitel sind klar strukturiert und kurz gehalten. Einzelne Kapitel zwischendurch wiederholen zu wollen bereitet keinen Aufwand.Für ein Fortsetzen mit Folgekapiteln ist das Lösen der kleinen Aufgabenstellungen nicht zwingend.Hörbeispiele dienen einer Verdeutlichung. Ob es dabei um Musical-Kompositionen geht ist nicht relevant.Der wahre Schatz diese Buches hebt sich für mich jedoch mit der Einarbeitung in das Bartoksche-Achsensystem.Wenn plötzlich nachvollziehbar wird, auf welch vielfältige Weise Akkorde ersetzt, kombiniert bzw bereichert werden können.Was vorher, völlig ahnungslos, als künstlerischer Freigeist interpretiert wurde, wird nun zunehmend nachvollziehbar.Für erste "Navigations"-Versuche innerhalb des Achsensystems empfehle ich einen praktischeren Bezug - die Analyse der Lead-Sheets seiner Favoriten-Bands.Eindeutig, große Kauf-Empfehlung