gut verständlich geschrieben und mit Bild -und videomaterial prima veranschaulicht; mehr davon ... z.B, wie funktioniert der Blues, Jazz, Improvisation usw.
Ich habe sehr lange auf diesen Crashkurs warten müssen, Schott Musik hat den Erscheinungstermin ständig verschoben. Das warten hat sich aber gelohnt.Crashkurs Harmonielehre ist höchstens empfehlenswert für alle Einsteiger, die mehr über einen so komplexen Gebiet der Musiklehre wissen wollen. Ich selbst habe es meinen Instrumentalschülern empfohlen. Kurz und kompakt, wie es eben bei einem Crashkurs sein soll, werden die Grundlagen von klassischer Harmonielehre erklärt, dazu auch Jazz und Popmusik Harmonik überflogen. Ein Paar Musikbeispiele sind vorhanden (ich hätte mir ein Paar mehr gewünscht), Übungen sind sehr knapp und eher abfragend.Was mir vollkommen fehlte, war der kurze Überblick über alle Septakkorde und ihre Bezeichnungen, zudem die Bezeichnungen oft in Jazz- und Popmusikteil benutzt werden und sind einfach ein Muss für Harmonielehre. Eine halbe Seite (mit Intervallaufbau) hätte schon gereicht.Fazit: für Instrumentalschüler und Einsteiger bestens geeignet, weil der Kurs einen guten Überblick verschafft (und wenn ein Lehrer dabei hilft, umso besser). Alle, die mehr wissen wollen, sollen ein umfangreicheres Buch bevorzugen (z.B. Praktische Harmonielehre, dafür wird jedoch mehr Zeit und Geduld benötigt)