Mir gefällt das Buch nicht. Ich kaufte es mir weil der Titel: Wendepunkte des Lebens für mich so klang als ginge es um diese Wendepunkte als solches. Der Auto beschreibt seine eigenen Wendepunkte im Leben was eigentlich in Ordnung ist.Jedoch ging es u.a. um die Menstruation seiner Frau(ihre Monatliche Regelblutung). Ich habe das Buch dann nicht gelesen und es umgetauscht. Da der Auto normalerweise anders schreibt: über Labyrinthe und dessen Bedeutung kaufte ich mir das Buch unter anderem inneren eigenen Blickwinkel auf den Titel.Es hatte mich aus einem anderen Grund angesprochen und konnte mir daher nichts geben. Ihnen vielleicht jedoch doch. Der Autor beschreibt sein Leben und das seiner Frau und Ehe.
Zahlreiche Lebensgeschichten (mit Wendepunkt-Charakter) und damit verbundene Erfahrungen / Einsichten beschreibt dieses Buch. Die Texte sind dicht, tiefgründig, persönlich, berührend, geerdet und für den Himmel offen. Sie strahlen Achtung, Liebe, Vertrauen und Hoffnung aus. Herzlichen Dank.
„Sei stets offen für Neues!“ „Denke positiv!“ „In jeder Krise steckt eine Chance!“ – solche Sätze predigen uns unermüdlich die mehr oder weniger ausgewiesenen Experten der Glücksbranche. Doch so einfach ist es nicht. Der Verlust eines geliebten Menschen, eine Krankheit oder eine große Enttäuschung können uns ganz schön aus der Bahn werfen und es kann Monate, ja Jahre dauern, bis wir wieder Boden unter den Füßen haben. Dann können wir vielleicht sogar sagen: „Dieses Unglück hatte auch etwas Gutes, denn es hat eine ganz unerwartete Entwicklung ausgelöst, die mein Leben an einer anderen Stelle bereichert hat!“ Ohne zu beschönigen erzählt Gernot Candolini in seinem Buch „Wendepunkte“ von schmerzlichen, unerwarteten, aber manchmal auch lange ersehnten Wendungen im Leben: Was sie mit unserer Seele machen, wie sie uns, bei aller Trauer oder Verzweiflung, wachsen lassen, und wie wir immer mehr zu der tiefen Gewissheit gelangen können, dass die Lebenswege verschlungen und holprig sein mögen, uns aber immer zur Mitte führen.