★★★★★
k.A.
16.05.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein absolut faszinierendes und packendes Eintauchen in die dramatische Zeit der Napoleon-Saga und begeistert mich von Anfang bis Ende. Die Darstellung der historischen Ereignisse ist hervorragend und fesselnd lesbar.
Ein Roman mit historischem Hintergrund, unheimlich packend erzählt, als ob man selber mit dabei wäre. Natürlich ist mit bewusst, das der Autor hier seine eigene Interpretation der Geschichte erzählt. Empfehlenswert.
Jahrelang habe ich gehofft, dass Scarrows Napoleon/Wellington-Quartett auf Deutsch erscheint. Jetzt ist es soweit. Die Freude war groß, und das dicke Buch ziemlich schnell durchgelesen. Allerdings interessiere ich mich total für die napoleonische Ära, und ich habe mich gefragt, wie mag das Buch jemand empfinden, der das nicht tut?Da Scarrow mit der Geburt der beiden Protagonisten beginnt, ist die lange Durststrecke ihrer Kindheit und Jugend zu überstehen, in der nicht viel Abenteuerliches passiert. Bei Napoleon wird es wenigstens etwa in der Mitte spannend, wenn ein paar Scharmützel auf Korsika anstehen, Wellington hingegen hatte ein privilegiertes, sprich: langweiliges Leben. Abgesehen von der kurzen Begegnung mit Napoleon bei einem Jungoffizierstreffen kommt da nichts Bemerkenswertes. Wer will, kann sämtliche Wellington-Szenen bis auf den Feldzug in Flandern am Ende des Buches überspringen und hat nichts verpasst.Also, man muss schon Interesse für diese Ära mitbringen, um durchzuhalten. Gegen Ende wird es endlich kriegerisch und man ahnt, dass die nächsten Bände das liefern werden, was man sich als Scarrow-Fan erhofft: Spannung und Schlachtengetümel. Alledings frage ich mich, ob Scarrow seine Geschichte nicht falsch austariert hat. Nachdem er in diesem ersten Band hunderte Seiten für eher ereignisarme Lebensphasen seiner Helden vergeudet hat, dürfte er im letzten Band arge Platzprobleme bekommen, um die ereignisreichen Jahre 1812 bis 1815 abzuhandeln.Die an und für sich gute Übersetzung krankt mal wieder an militärischen Fehlern. Da haben die britischen Soldaten "Rucksäcke" auf dem Rücken statt Tornister, und alle Kämpfer hüben wie drüben rennen ständig mit "Schwertern" durch die Gegend. Sind wir hier in einem Ritterroman gelandet? Leute, das waren Säbel oder Degen, auch wenn es im Englischen wohl bloß das Wort "Sword" dafür gibt.