Vielleicht ist auch das Buch daran schuld, dass ich kurz vorm Hören der CD gelesen hab (Brian Bates "The Way of Wyrd"). Aber wenn man sich diese CD anhört, dann sieht man sich urplötzlich in ein heidnisches Fleckchen Erde versetzt, in dem ein Dorf, das mitten im Wald liegt und deren Bewohner fröhlich vor sich hinfeiern, von einem Zauberer (Typ Schamane) bewacht wird, weil ja im Wald nebenan so viele Geister und Dämonen leben, die immerzu darauf lauern, in das Dorf einzufallen und sich ein paar der Dorfbewohner zu schnappen. Wenn man diese Bilder in Musik übersetzt, dann erhält man Wardruna. Also weniger eine Zusammenfassung von Liedern, sondern mehr eine Hintergrundmusik für den Film, der sich vor seinem geistigen Auge abspielt.Dementsprechend jederzeit dafür geeignet, sich aus dem ganzen Stress der heutigen Zeit reißen zu lassen, um in eine längst vergangene Zeit zu treiben und dort Instrumenten zu lauschen, die man heute gar nicht mehr kennt, und den Beschwörungsformeln des Schamanen zuzuhören. So ist das.