Also, je nachdem was man für einen Schallplattenspieler hat, muß man auf die Bässe achten, ansonsten hört es sich sehr schallend, aber auch irgendwie dumpf und einfach nicht mehr schön an. Ansonsten eine sehr gute Platte
Nach "Nordland I" musste logischerweise "Nordland II" folgen, das letzte reguläre Studio-Album von Bathory, der Band des viel zu früh verstorbenen Thomas Forsberg a.k.a. Quorthon."Nordland II" haut dementsprechend auch in genau die selbe Kerbe wie auch schon das durchwachsene Vorgänger-Album.Geboten werden wie gehabt epische Viking-Metal-Hymnen, die leider auch dieses Mal nicht an selige "Hammerheart"- und "Twilight of the Gods"-Glanzzeiten heranreichen können, aber durchaus ab und an ihre Momente haben. Denn wie auch schon auf "Nordland I" gibt es auch hier den ein oder anderen Song ("Blooded Shore", "The Land"), der sogar tatsächlich von einem der beiden Weltklassealben stammen könnte.Da die "Hitdichte" auf "Nordland II" geringfügig (!) besser ausgefallen ist, als auf Teil I, geht "Nordland II", zumindest songtechnisch, als das leicht (!) bessere Album über die Ziellinie.Auch produktionstechnisch hat Teil II gegenüber Teil I die Nase vorn: hier handelt es sich nämlich um das am besten produzierte Album seit "Twilight of the Gods" (das bereits Ende der 1980er Jahre aufgenommene und erst 1996 veröffentlichte Album "Blood on Ice" ausgeklammert)!Nun muss man aber wissen, dass diese Tatsache im Hinblick auf die grauenhaften Produktionen der Vorgängeralben "Requiem", "Octagon", "Destroyer of Worlds" und "Nordland I" nicht allzuviel zu heißen hat.D. h., die Produktion ist zwar durchaus akzeptabel, aber richtig überragend ist dennoch anders.Wenn man aber in Bathory-Maßstäben misst, ist das Prädikat "OK" geradezu eine Meisterleistung!"Nordland II" ist für mich allen Vorgängeralben seit 1991 ("Blood on Ice" wieder ausgeklammert) ganz klar vorzuziehen.Ich denke, 4 Sterne sind hier, trotz der Kritikpunkte, dennoch gerechtfertigt.