Vorwort: es handelt sich um keine treue historische Darstellung, und soll daher als keine solche wahrgenommen/bewertet werden. Diese Verfilmung überträgt einen von meinem Stadtgenossen Valerio Massimo Manfredi geschriebenen Roman (wir sind beide aus Modena, Norditalien).Ich habe mir die originelle englische Fassung angeschaut und kann deswegen nichts über die deutsche Synchronisierung sagen.Die Geschichte ist grundsätzlich eine Art synkretische Sage, die den Fall des römischen Kaisertumes und eine bekannte angelsächsische Legende verbindet, und dabei Werte und Gefühle wie Liebe, Treue und Freundschaft lobt.Die SchauspielerInnen sind echt toll... ich meine, Ben Kingsley, Colin Firth, Iain Glen und Aishwarya Rai (und deren Leistung) allein reichen, um den Film positiv zu bewerten; dazu kommen viele bekannte Gesichter der britischen Filmkunst, um die Besetzung zu bereichen. Plus-Punkte sind für die warmen Gefühle (wie Liebe/Freundschaft/Bruderschaft, Hoffnung, friedliches Leben...), die für mich dieser Film ausstrahlt, und - ehrlich gesagt -, weil Firth, Glen und Rai extrem schön, attraktiv, heiß sind (schadet nie, oder?). Ferner sind Firth und Glen als väterliche Figuren sehr süß, wenn es jemandem interessiert (ganz viele Personen stehen auf solche Dynamiken in Fiction!)Wenn ich wirklich etwas kritisieren möchte, würde ich sagen, dass Firth und Glen "typecast" wurden (also "rollentypisch festgelegt wurden"). Mich stört es nicht, aber - wie üblich - sind hier Firth der schüchterne romantische Held und Glen die etwas/manchmal graue, undurchsichtige Figur ("ist er gut oder nicht? Teils gut, Teils nicht?")Dass die Handlung historisch gesehen eine "Katastrophe" wäre, ist mir bewusst :-)Für ZuschauerInnen, die so wie ich auf Firth und Glen stehen und/oder auf andere SchauspielerInnen der Besetzung und/oder auf Reenactment/Cosplay stehen, soll dieser Film unbedingt als NSFW betrachtet werden (nicht ernsthaft NSFW, aber... Sie verstehen vermutlich, was ich meine! ;-) )